Um die Natur und den Charakter des Grödner Handwerks verstehen zu können, ist es unabdingbar, dieses Tal zu kennen, das mit seinen weiten Wäldern und atemberaubenden Felsformationen aus Dolomitgestein von faszinierender Schönheit ist. Dieses Tal hat eine blühende Heimindustrie ins Leben gerufen, die auf die Herstellung von Holzspielzeug sowie sakraler und profaner Kunst beruhte, und die die Grenzen Italiens und Europas überschritt und weltberühmt wurde. Die Holzschnitzerei entstand dank der Kreativität der Einheimischen und der dringenden Notwendigkeit, eine Beschäftigung für die Wintermonate zu haben, um so gut wie möglich die geringe Fruchtbarkeit der Felder und die unzureichende Produktivität der Höfe kompensieren zu können. Die Herstellung von Holzfiguren begann im 17. Jahrhundert und entwickelte sich mit der Zeit von einem einfachen Heimhandwerk zur industriellen Serienherstellung. Doch kam während dieses Entwicklungsprozesses die Suche nach Originalität und der höchsten Qualität des handgefertigten Produktes nie zu kurz, da diese Tätigkeit über viele Generationen von Kunsthandwerkern weitergegeben wurde.
- Holzschnitzereien
- Gröden / Gherdëina
- Geschichte des Grödner Handwerks
- Geschichte des Grödner Handwerks
- Ersten Formen handwerklicher Heimarbeit
- Die Köppelkunst
- Die Holzschnitzerei
- Die ersten Kaufleute
- Das Bemalen und das Vergolden
- Der Verleger
- Die heimindustriellen Arbeiter
- Entwicklung der Holzschnitzerei
- Die Grödner Bahn
- Kriegszeiten
- Nach dem Zweiten Weltkrieg
- Die Industrialisierung
- Schlussfolgerungen
Geschichte des Grödner Handwerks
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