Die erfolgreiche Kombination von Tourismus und traditionellem Handwerk

Der tragende Wirtschaftsektor in Gröden ist der Tourismus, aber jener des traditionellen Holzhandwerks reiht sich gleich dahinter ein. Es sind diese beiden Wirtschaftszweige, die Gröden zu seinem weltweit bekannten Namen verholfen haben. Die Schönheit der Berge und das ausgezeichnete Angebot an touristischen Infrastrukturen ermöglichen sowohl im Sommer wie auch im Winter, in diesem Tal sportlich aktive und naturverbundene Ferien zu verbringen. Gröden bietet in den Wintermonaten zahlreiche Aufstiegsanlagen für den alpinen Skilauf und kilometerlange Loipen für den Langlauf. Im Sommer lädt die atemberaubende Berglandschaft zum Spazieren, Wandern, Klettern und Mountainbike Fahren ein. Geschichtlich gesehen bilden aber die Bildhauerei und die Holzschnitzerei die Basis für die wirtschaftliche Blüte Grödens. Über einige Jahrhunderte lang hat dieser Wirtschaftszweig vielen Familien Grödens Arbeit gegeben und auch heutzutage gibt es noch etliche Firmen, selbstständige Bildhauer und Kunst- wie auch Berufsschulen, die diese Aktivität ausüben und auf die die Grödner berechtigterweise stolz sind. Die Grödner Holzkunstwerke sind auf der ganzen Welt bekannt. Es ist tatsächlich undenkbar, nicht von Gröden zu sprechen, wenn es um Holzskulpturen geht. Die Schönheit und die Einzigartigkeit der Grödner Produkte bestätigen, dass eine gut gepflegte Tradition ein Synonym für Qualität werden kann. Im Tal wird alles Mögliche aus Holz hergestellt: sakrale Figuren wie zum Beispiel Madonnas, Kruzifixe, Weihnachtskrippen, Heilige, Engel und Weihwassergefäße sowie profane Figuren wie zum Beispiel Tiere, Skifahrer, Masken, Clowns, historische oder berühmte Persönlichkeiten. Zudem werden auch Designobjekte wie zum Beispiel Stühle, Tische, Spiegel, Lampen und Nussknacker sowie viele weitere Artikel erzeugt.